Carl-Christian Elze: Oda und der ausgestopfte Vater. Zoogeschichten

Broschur, 180 Seiten
16.90 Euro
ISBN 978-3-96414-000-5

Einen großen Teil seiner Kindheit verbrachte der Leipziger Schriftsteller Carl-Christian Elze im Leipziger Zoo, wo sein Vater Professor Karl Elze von 1957 bis Anfang der neunziger Jahre Zootierarzt war.

Dieses Buch vereint die 13 Folgen der »Zoogeschichten« , die das Leipziger Stadtmagazin »kreuzer« von März 2017 bis März 2018 monatlich abdruckte. Es handelt sich um autobiografische Prosaminiaturen, die ein Panorama des alten Leipziger Zoos ergeben. Der poetische Blick des Kindes, das der Autor einmal war, kommt hier, reflektiert vom erwachsenen Dichter, zu schöner Geltung. Carl-Christian Elze, der schon mehrere Gedichtbände veröffentlichte, legt damit seine zweite Prosasammlung vor. Neben weiteren Texten, die nicht im »kreuzer« erschienen sind, enthält das Buch eine Vielzahl von Bilddokumenten aus dem Privatarchiv des Autors.

Leseprobe


Carl-Christian Elze, geboren 1974 in Berlin, lebt in Leipzig. Studium der Biologie und Germanistik, später am Deutschen Literatufinstitut Leipzig. Er schreibt Gedichte, Prosa, Drehbücher und Libretti. Für sein Werk erhielt er verschiedene Preise, zuletzt den Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis der Stadt Cuxhaven, das Rainer-Malkowski-Stipendium der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und ein Bundesstipendium für das Deutsche Studienzentrum Venedig.
Letzte Gedichtbände: ich lebe in einem wasserturm am meer, was albern ist (luxbooks-Verlag 2013) und diese kleinen, in der luft hängenden, bergpredigenden gebilde (Verlagshaus Berlin 2016). Seit 2013 betreibt Carl-Christian Elze zusammen mit Janin Wölke, Udo Grashoff und Christian Kreis die Lesereihe »niemerlang« in Leipzig. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.